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  • AKTUELLES

  • 31 August 2013

    31 August

    Am 31. August erhielt Botschafter Jarosław Starzyk aus den Händen der Erzherzogin Herta Margarete Habsburg-Lothringen die Auszeichnung „Flamme des Friedens“.

     

    Die Auszeichnung „Flamme des Friedens” wird vom Verein zur Förderung des Friedens denjenigen Personen verliehen, die „sich um den Frieden in der Welt, um die Gesellschaft, Kultur sowie um die Umwelt verdient machen“.

    Die symbolische Flamme soll diesen Menschen helfen, dass sie ihre Funktion effektiv, kompetent und verantwortungsvoll erfüllen. Die Auszeichnung wird Politikern, Diplomaten, Medienvertretern und Aktivisten verliehen.

     

    Die Verleihung der Auszeichnung fand in der Kunstgalerie Bachlechner in Bergdietikon bei Zürich statt. Sie wurde durch die Eröffnung der Jubiläumsvernissage der Werke von Prof. Jan January Janczak begleitet, die aus Anlass des kommenden 75. Geburtstags des Künstlers veranstaltet wurde.

     

    In der Laudatio zu Ehren des Botschafters Jarosław Starzyk wies Hanns Bachlehner, Miteigentümer der Galerie, auf den Weg hin, den Polen seit der Zeit des Kommunismus gegangen war, über die Wende 1989 bis zur Gegenwart, wo es sich als demokratisches Land einer stabilen Marktwirtschaft erfreue und eine immer größere Rolle in Europa spiele. Das steigende politische und wirtschaftliche Potenzial Polens merke man auch an der Intensivierung der schweizerisch-polnischen Beziehungen. Bachlehner betonte, dass ein äußerst wichtiger Aspekt bei der internationalen Zusammenarbeit der kulturelle Austausch wäre, den Botschafter Jarosław Starzyk zur Priorität seiner diplomatischen Mission in der Schweizerischen Eidgenossenschaft gemacht habe. Dank „dem außerordentlichen Engagement des Botschafters Starzyk sowie seiner Gattin Iwona Starzyk in den letzten Jahren erreichte die Förderung der polnischen Kultur in der Schweiz eine bislang eine noch nie dagewesene Dimension; dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich unsere Gesellschaften und Nationen näher kennen lernen“.

    Die Erzherzogin Herta Margarete Habsburg-Lothringen, Gründerin und Präsidentin des Vereins zur Förderung des Friedens, nahm auch Bezug auf die Bedeutung der Kultur im Aufbau des Verständnisses zwischen den Nationen, indem sie feststellte: „Kunst verbindet, baut Brücken, überwindet Grenzen, ist eine Universalsprache unabhängig von den bestehenden Bedingungen. Möge die Statuette, die Ausdruck der Auszeichnung „Flamme des Friedens“ ist, den Preisträgern Mut und Kraft geben, ihre verantwortungsvollen Aufgaben zu erfüllen. Die Auszeichnung soll uns an die Notwendigkeit des Durchhaltevermögens und des Engagements auf allen Gebieten des Lebens erinnern, damit diese verantwortungsvoll in Frieden und Freude durchgeführt würden“.

    In der Antwort darauf wies Botschafter Starzyk auf den komplexen Charakter des Friedens hin, der weit darüber hinaus gehe, militärische Gefahren zu beseitigen. In Anlehnung an seine eigenen beruflichen Erfahrungen auf dem Gebiet der europäischen Politik merkte er an, dass die Idee einer Europäischen Union die richtige Antwort auf die Frage nach Sicherheitsmaßnahmen, Stabilität und Wohlstand auf unserem Kontinent wäre. Der Botschafter bezog sich auf das Projekt der Östlichen Partnerschaft, indem er auf deren Bedeutung im Prozess der Unterstützung bei der demokratischen Umwandlung in den östlichen Gebieten der EU hinwies. Er unterstrich, dass er die Verleihung dieser Auszeichnung  als Anerkennung sowohl seiner langjährigen Bemühungen um die Integration Polens in die Europäische Union verstehe, als auch seiner Tätigkeit, mit der er wollte, dass sich die Gesellschaften der Schweiz und Polens näherkommen, und zwar durch die Kultur, die er zu einer der Prioritäten seiner diplomatischen Mission in der Schweizerischen Eidgenossenschaft machte.

     

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