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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen treu sein

     

  • AKTUELLES

  • 25 Januar 2019

    Die Verstärkung der Möglichkeiten der NATO im Bereich der Abschreckung und der Verteidigung ist die Antwort auf die aggressive Politik Russlands – sagte der Chef der polnischen Diplomatie in seiner Rede während der Gespräche zum Thema der Zukunft des Transatlantischen Bündnisses.

     Bei der Diskussion mit der Teilnahme des Generalsekretärs der NATO Jens Stoltenbergs, des ehemaligen Außenministers der USA John Kerrys, der Bundesministerin der Verteidigung Deutschlands Ursula von der Leyen und des Professors Kishore Mahbubanis wies der Chef der polnischen Diplomatie auf die russische Bedrohung für die Sicherheit, vor allem für das Nord- und Mitteleuropa hin. Als er die Ideen des Aufbaus von eigenständigen Verteidigungskapazitäten Europas kommentierte, bemerkte der Minister Czaputowicz, dass man eher die Ausgaben für die Verteidigung erhöhen und die Handlungen mit der NATO synchronisieren sollte. Der Chef der polnischen Diplomatie äußerte sich auch zu der Frage der Situation im Nahen Osten. – Uns ist auch die Bedrohung bewusst, die aus dem Gebiet des Nahen Ostens kommt – sagte der Minister Czaputowicz. – Um die Situation in diesem Gebiet zu besprechen, werden Polen und die Vereinigten Staaten Mitte Februar eine internationale Konferenz organisieren – fügte er hinzu.

    Am ersten Tag des Besuches in Davos nahm der Minister Czaputowicz an einigen bilateralen Treffen teil. Im Gespräch mit der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland betonte der Chef der polnischen Diplomatie die Intensität der polnisch-kanadischen Beziehungen und der Zusammenarbeit im Rahmen der NATO. Er besprach auch die Annahmen der Konferenz zum Thema des Nahen Ostens, in deren Rahmen eine Diskussion u. a. über die Verbreitung von Waffen, die Bekämpfung von Terrorismus, Herausforderungen im humanitären Bereich und über die Vorbeugung von religiösem Extremismus und Radikalismus stattfinden würde.

    Während des Gespräches mit dem Außenminister von Ukraine Pawło Klimkin versicherte der Minister Czaputowicz, dass Polen unaufhörlich auf internationalen Foren die Unabhängigkeit, Souveränität und die territoriale Integrität des östlichen Nachbarn unterstütze. Der Minister Klimkin behauptete, dass die letzte Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes über die Übereinstimmung des Gesetzes über IPN vom Januar 2018 mit der Verfassung der Republik Polens die Bedingungen für die Verbesserung von gemeinsamen Beziehungen und geschichtlichem Dialog schaffen würde.

    Während des Treffens mit moldauischem Minister für Außenbeziehungen und europäische Integration Tudor Ulianovschi bestätigte der Minister Czaputowicz das Engagement Polens gegenüber der Republik Moldau in den Prozess ihrer Annäherung zu der Europäischen Union. Dabei äußerte er die Erwartung, dass die kommenden Wahlen zum Parlament dieses Landes in Übereinstimmung mit internationalen Standards stattfinden würden.

    Der Minister Jacek Czaputowicz traf sich auch mit jordanischem Minister für Außenbeziehungen und Exil Ayman Safadi, mit dem er den Status der bilateralen Beziehungen besprach. Der Chef des polnischen Außenministeriums unterstrich unaufhörliches Engagement Polens für die Partnerunterstützung in diesem Land. – Wir werden unsere humanitäre und Entwicklungshilfe für Jordanien fortsetzen – betonte der Minister Czaputowicz. – Wir teilen dabei die Ansicht, dass die Hilfe für die durch den Konflikt in Syrien leidenden Menschen zuerst vor Ort geleistet werden soll, auch in Jordanien – fügte er hinzu.

    Am Freitag wird sich der Minister Jacek Czaputowicz mit der Vize-Ministerpräsidentin für europäische und euro-atlantische Integration Iwanna Klympusch-Zynzadse treffen und an Gesprächen „Das Schaffen einer dauerhaften Partnerschaft für die Entwicklung und den Frieden in den westlichen Balkanstaaten” teilnehmen.

    Das Büro des Pressesprechers

     Das Außenministerium

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