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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen treu sein

     

  • AKTUELLES

  • 24 Januar 2019

    „In Polen wurden von uns in den letzten Jahren zwei Fragen von großer Bedeutung in Einklang gebracht: starkes Wirtschaftswachstum und niedriges Haushaltsdefizit” – sagte der Chef der polnischen Regierung während des Weltwirtschaftsforums in Davos.

    „Polen ist gleichzeitig proeuropäisch, proamerikanisch und stolz auf eigene Errungenschaften” – sagte der Vorsitzende des Ministerrates.

    Im Bezug auf die bisherigen Strukturprogramme, darunter die Politik der Integrität, erklärte der Ministerpräsident, dass er „die Fortsetzung dieser sehr guten Programme in weiteren mehrjährigen Finanzrahmen” unterstützen werde.

    Wie der Chef der Regierung bemerkte, Europa sei differenziert und er selbst sehe die europäische Identität durch seine Vielfältigkeit.

    „Wir müssen uns auch die Frage stellen, ob die EU mit starken Mitgliedstaaten stark oder schwächer wird.” Nach der Meinung des Chefs der polnischen Regierung würden starke und gleichere Mitgliedstaaten ein Garant für die starke Europäische Union sein.

    Als Zusammenfassung für diesjähriges Weltwirtschaftsforum in Davos betonte der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, dass ein der Hauptthemen die Globalisierung gewesen sei. Die Teilnehmer des Forums diskutierten über die Zukunft der besten steuerlichen, wirtschaftlichen, finanziellen, politischen Lösungen u. a. mit den Chefs der internationalen Institutionen. Wie er hinzugefügte, „wichtig ist, dass wir ein Teil der besten möglichen Lösungen werden”.

    Der Chef der Regierung sagte, dass wir in Polen einerseits die soziale Integrität sichern, indem wir die Ausgaben für die soziale Politik erhöhen, und gleichzeitig das Haushaltsdefizit auf einem stabilen Niveau erhalten.

    Während der Debatten des 49. Weltwirtschaftsforums nahm der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki an gewählten Sitzungen des Forums teil und hielt mehrere inoffizielle bilaterale Begegnungen mit Vertretern der Geschäftswelt und mit Chefs der Regierungen ab.

    Im Rahmen des Programms des Forums nahm er an Podiumsdiskussionen mit europäischer Themenstellung, zur Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Wirtschaftssystems, zur Globalisierung und Zukunft der EU teil.

    Zum ersten Mal während des Weltwirtschaftsforums in Davos wurde ein Pavillon Polens und des polnischen Business geöffnet. Das ist der Platz der Präsentation unseres Landes, darunter auch unzähliger geschäftlicher Begegnungen.

    Am Donnerstag in Davos wurden vom Ministerpräsident Mateusz Morawiecki Treffen mit den Chefs der Regierungen anderer Länder und Vertretern der Geschäftswelt und der Wirtschaft fortgesetzt.

    Am Morgen traf sich der Ministerpräsident mit Prof. Justin Yifu Lin, einem den bekanntesten Wirtschaftswissenschaftlern der Welt. Der Chef der polnischen Regierung sprach mit ihm über das polnische Wirtschaftsmodell und Reformen, die in den letzten drei Jahren eingeführt wurden.

    Nachfolgend traf sich der Ministerpräsident mit Tim Cook, dem Geschäftsführer der Firma Apple, der größten technologischen Gesellschaft in den USA. Das Gespräch betraf Investitionen von Apple in Europa und die mit dem Brexit verbundenen Perspektiven.

    Der Ministerpräsident nahm auch am Diskussionspodium „Neuer Schwung für Europa” teil, wo er über polnischen Beitrag in die europäische Integration, über Ideen für die Reformen der EU sowie darüber sprach, wie unerlässlich die Wiederherstellung des Bewusstseins der Europäer sei, dass sie den Einfluss auf die Zukunft der Gemeinschaft hätten. Außer dem Chef der polnischen Regierung an der Diskussion nahmen auch u. a. die EU-Kommissarin für Handel Cecilia Malmstöm und der Ministerpräsident der Niederlande Mark Rutte und der Premierminister Irlands – Leo Varadkar teil.

    Mit Leo Varadkar führte der Ministerpräsident Mateusz Morawiecki ein langes Gespräch auch außerhalb der Sitzung, in dem er betonte, dass das Ziel Polens sei, dass der Brexit möglichst sanft, auf am wenigsten spürbare Weise für die Bürger und Unternehmen sowie Polen, Irland und die gesamte Europäische Union verlaufen sollte. Der Ministerpräsident betonte, dass die endgültige Vereinbarung von allen EU-Staaten, darunter auch Irland, akzeptiert werden müsste.

    Im zweiten Teil des Tages setzte der Chef der polnischen Regierung die Begegnungen im Rahmen der Inoffiziellen Treffen der Wirtschaftsführer der Welt fort. Der Ministerpräsident sprach u. a. mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres, mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde, mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez und mit dem Präsidenten der Ukraine Petro Poroszenko. Es fanden auch Treffen mit dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan und mit dem georgischen Ministerpräsidenten Mamuka Bachtadse statt, die der Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen diesen Ländern und Polen und ihrer Partnerschaft mit der Europäischen Union gewidmet wurden.

    Der Besuch in Davos war für den Ministerpräsidenten auch die Gelegenheit für Gespräche mit ausländischen Medien. Die Hauptthemen von Interviews für BBC und CNN waren der Brexit und die Fragen der europäischen Integration.

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