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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen treu sein

     

  • DIE IN POLEN ERARBEITETE PENSION

  • Art. 84, Kap. 1. Abschn. 1 und Kap. 4 des Beschlusses vom 14. Dezember 1982 über Pensionsabgaben für Arbeitnehmer und deren Familien, der die Einstellung verlangte des Anrechtes auf Pensions- und Rentengeld mit der Ausreise des Pensionierten für einen dauernden oder vorübergehenden, über 12 Monate dauernden Aufenthalt in einen Staat, mit welchem Polen kein Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Pensions- und Rentenabgaben hat, ist seit 19. Juni 1994 gemäss dem Beschluss des Verfassungsgerichtshofs der Republik Polen vom 13. November 1992 nicht mehr rechtsgültig. Demnach sind Pensionierte und Rentner, die in Polen vor der Ausreise für einen dauernden Aufenthalt in der Schweiz ein Anrecht auf Pensionsgeld gehabt haben, und denen dieses Anrecht mit der Ausreise genommen wurde, wieder pensionsberechtigt. Das Pensionsgeld kann ausschliesslich auf ein Bankkonto des Berechtigten in Polen oder einer bevollmächtigten Person in polnischen Zloty ausbezahlt werden. Die bevollmächtigte Person kann die polnischen Zloty danach in Schweizer Franken umtauschen und diese legal in die Schweiz überweisen (die Sozialversicherungsanstalt ZUS macht das nicht).
    Anders ist die Situation bei Personen, die zwar in Polen über die zum Anspruch auf Pensionsgeld (mindestens 25 Jahre Berufstätigkeit in Polen für Männer, mindestens 20 Jahre Berufstätigkeit in Polen für Frauen) verlangte Dauer berufstätig gewesen sind, aber vor der Ausreise in die Schweiz ihr Anrecht auf das Pensionsgeld nicht geklärt haben. Diese Personen können den Antrag auf Pensionsgeld stellen, aber das Pensionsgeld wird solange nicht ausbezahlt, bis sich der Antragsteller nicht erneut in Polen angesiedelt hat (eine Anmeldung und den Ausweis bekommen hat). 

     

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